Will FEME einen GAV?
 

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Die Leistungsvereinbarung der BVB sieht vor, ggf. einen GAV einzuführen. Grundsätzlich müsste für FEME ein Gesamtarbeitsvertrag (GAV) besser als das jetzig geltende Personalgesetz des Kantons Basel-Stadt sein.

FEME geht davon aus, dass mit einem GAV weitergehende positive personalorientierte Bestimmungen vereinbart werden könnten. Beispielsweise wären die geplanten Sparideen des Kantons auszuhebeln wie die volle Übernahme der NBU-Versicherungsprämie durch das Personal und die Reduzierung der Jubiläumsprämien.

Weitere Möglichkeiten die in einem GAV geregelt werden könnten:
-Niedrigere Wochenarbeitszeit
-Prämien für spezielle Leistungen
-Entschädigungen für zusätzliche Kenntnisse und Ausbildungen
-Längere Kündigungsfrist bei Krankheit und Unfall (SBB hat 24 Mte, Basel nur 16 Mte!)
-etc.

Gemäss dem aktuellen Organisationsgesetz der BVB müssen alle Personalvertretungen der BVB einem GAV zustimmen. Dies bedeutet, dass die BVB sehr entgegenkommend sein müsste, wenn sie einen GAV haben will.

Das aktuelle Organisationsgesetz der BVB wird derzeit überarbeitet und es könnte sein, dass nach Abschluss diese personalfreundliche Klausel nicht mehr vorhanden ist und die BVB gegen den Willen der Belegschaft einen GAV nach ihren Vorstellungen umsetzen will.

Wenn ein GAV aufgekündigt würde, so müsste im Minimum das Personalrecht des Kantons Basel-Stadt wieder gelten. Dies bedingt eine geschickte GAV-Verhandlung.

Bei den Wegzeitverhandlungen wurde auch eine Schutzklausel eingebaut. Wenn ein Partner die Vereinbarung kündet, so ist er verpflichtet innert 3 Monaten einen neuen Vorschlag zu unterbreiten und es müssen Gespräche stattfinden. Diese Schutzklausel kam von Seiten BVB ohne dass diese von den Personalvertretungen gefordert werden musste. Dies zeigt, dass auch die BVB Interesse an zukunftsorientierten bestehend bleibenden Vereinbarungen hat.

Fazit: Ein GAV müsste Verbesserungen bringen.

Deshalb wünscht FEME eine Prüfung um zu erfahren, welche Möglichkeiten bestehen einen personalfreundlichen GAV zu erhalten.

Sollte dies nicht möglich sein, so wird FEME sich einsetzen, dass mindestens der Status Quo erhalten bleibt!

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