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2016 12 Erwartungen definitiv 1

Aktuelle Situation und Sachlage bei der BVB


FEME ist sich bewusst, dass die Erwartungen seitens der FEME-Mitglieder und FEME-Wähler der letzten PEKO-Wahl gross sind. Die Erwartungen sind verständlich, FEME hatte auch grosse Erwartungen in die neue BVB-Führung und es sind bedauerlicherweise nicht alle Erwartungen erfüllt worden.

Verständlicherweise waren die Erwartungen sehr hoch und sind es immer noch, denn die Versprechungen für Verbesserungen waren auch sehr vielversprechend.
Motivierte Mitarbeiter, ein attraktiver Arbeitgeber und Bewerber die sich die Finger schlecken um bei den BVB zu arbeiten stellte Erich Lagler bei seinem Dienstantritt in Aussicht! Dass er dieses Ziel nach 2 Jahren immer noch nicht erreicht hat steht ausser Frage! Für FEME ist klar, dass dies nicht alleine an unserem Direktor liegt sondern in erster Linie an seinen Kaderleuten. Im Bereich Fahrdienst liegt die Unzufriedenheit bei der Abteilungsführung. Die Sünden liegen bei der dauernden Anpassungen der Dienstzuteilung welche stetig mitarbeiterunfreundlicher wurde und undurchsichtig bleibt.

Was sind deine Erwartungen an die Verbände?

Wir hören immer wieder, dass die Verbände Nichts machen. Was sind denn die Erwartungen an die Verbände und was ist die Ansicht, dass die Verbände für Möglichkeiten haben? Viele die mehr Resultate der Verbände fordern sind selber in keinem Verband. Diese Leute sind Trittbrettfahrer. Sie erwarten Leistungen ohne dass sie sich selber einbringen. Der Name FEME bedeutet „Für Euch - Mit Euch. Das heisst, alleine können wir keine Berge versetzen!

Erreichtes

Wer behauptet, die Verbände würden Nichts machen oder hätten Nichts gemacht verschliesst die Augen vor der Realität. FEME hat unteranderem erreicht, dass nun seit 2 Jahren eine Wegzeit ausgerichtet wird und dass die Dienststellen aufgefrischt und verbessert wurden. Bei den Dienstkleidern erreichten wir, dass von der Grundidee keine Poloshirts und dem Krawattenzwang abgewichen wurde. Zudem haben wir nun einen angenehmeren Hosenstoff als vorgesehen war. Auch die letzhin abgegebene Softsheljacke kam auf Initiative der FEME zu Stande. Es gibt noch weitere wichtige Anliegen, doch auch Rom wurde nicht in einem Tag erbaut. Dank der mittlerweile erreichten Zusammenarbeit mit den anderen Verbänden konnten einige Verschlechterungen abgewendet werden, zuletzt für die Sonntagsfreien. Wäre dies auf den 01.01.2017 umgesetzt worden wären Änderungen bei den Ordnungsnummern 1-6 womöglich auch noch angewendet worden!
 

Forderungen

FEME und der Fahrdienst will nun endlich die versprochenen Verbesserungen! Als Verbesserung erachten wir in erster Linie mehr nutzbare Freizeit und kurze Dienstschichten! Dass dies möglich ist bewiesen frühere Pläne! FEME mag nicht mehr hören, dass bessere Pläne und Zuteilungen nicht möglich sind. Entweder bekommen wir Pläne und Einteilungen wie es das Personal wünscht, ansonsten ist diese Arbeit auszulagern an ein Unternehmen, welches dies ermöglicht. Die klare Forderung lautet Pausenlänge maximal 90 Minuten und Dienstschichten nicht über 10 Stunden! Den Mitarbeitenden wurde versprochen, dass mit der Aufhebung der Depotzugehörigkeit und depotübergreifenden Dienstplänen bessere Tramdienste gestaltet werden können. Was arbeiten wir jetzt? Fehlt es am Willen oder wurde uns Sand in die Augen gestreut?

Was macht FEME und die FEME in der PEKO und wieso wurde nicht mehr erreicht?

Untätig waren FEME und die FEME-Vertreter in der PEKO in keiner Weise! Viele Gespräche wurden geführt, auf Missstände hingewiesen und Verbesserungen vorgeschlagen, doch wenn die Gegenseite nicht will und alles angeblich zu viel kostet werden alle Argumente nichtig.

Fehlende Prozessabläufe verunmöglichen es auf langjährig Gelebtes zu pochen. Festzulegende Prozessabläufe, Reglemente und Vereinbarungen werden hinausgezögert und dadurch rücken Verbesserungen in weite Ferne. Erschwerend kommt hinzu, dass wiederholt die PEKO übergangen wurde. Dies und andere Vorfälle sind Verstösse gegen den Kodex und die Werte der BVB was zeigt, dass nur Basismitarbeiter sich an den Kodex zu halten haben.
     

Frage

Was würdest du besser oder vorallem könntest du besser machen? Bist du einem Verband zugehörig oder bist du ein Trittbrettfahrer? Hast du bei der PEKO-Wahl und den Mitarbeiterumfragen teilgenonemmen oder dich anderweitig mit Ideen eingebracht? Verbands- und PEKO-Mitglieder stehen immer im Focus. Den Einen können sie es recht machen, den anderen nicht. Das führt dazu, dass sie vor und nach Diensten und in den Pausen immer wieder Red und Antwort stehen müssen und zum Teil massive negative Kritiken zu hören bekommen. Das ist nicht immer angenehm. Bitte bedenke beim nächsten Gespräch, dass die Mandatsträger viel Freizeit für unseren Arbeitsplatz aufwenden und nicht zaubern können.

Für Alle die meinen es besser machen zu können ergibt sich im 2017 die Möglichkeit sich in die PEKO wählen zu lassen oder im FEME-Vorstand mitzuwirken!

Zum Jahresende wünscht Euch FEME erlebnisreiche Festtage und einen guten Start ins Jahr 2017.

Der FEME-Vorstand

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